NICHT CBR - Schleichenden Platten - Heidenau K60 - CBR NICHT

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    • NICHT CBR - Schleichenden Platten - Heidenau K60 - CBR NICHT

      Hi zusammen,

      Fräge, ich habe einen Heidenau K60 drauf und einen schleichenden Platten. Nächstes Jahr, sprich mit diesem Reifenprofil, möchte ich eine größere Tour machen, wobei Motorrad zuverlässig sein soll. Ersatzschläuche sind eh on Board. Nun zu meiner Frage:

      Würdet ihr einfach "Schlauchdichtung" einkippen aufpumen, weiter fahren?
      Oder
      Rad raus, neue Schlauch rein, Rad drauf

      Danke für eure Erfahrungen.

      Mein Reifenhändler des Vertrauens sagte, dass das Pulver Zeug die Schläuche angreift und somit die Laufleistung des Schlauches maximal bis Ende Laufleistung vom Profil zu halten wäre.

      VG und gute Fahrt
      Fernreise 2018 - ich komme.
      Leute, genießt den Moment und ärgert euch nicht über Morgen!
    • Diese "Schlauchdichtungen" oder "Reifen Pilot" oder sowas ähnliches kenne ich eigentlich nur als Notbehelf, um in die Werkstatt, nach Hause und sowas ähnliches kommen zu können. So lange die Ursache eines Luftverlustes nicht beseitigt ist würde ich mich auf solche Hilfsmittel nicht verlassen wollen.

      Also Rad raus, neue Schlauch rein, Rad drauf!
    • Hallo Max,

      du hast dir die Antwort schon selbst gegeben:

      "Wobei das Motorrad zuverlässig sein soll"

      Fehlerquelle suchen und neuen Schlauch einziehen. Vermutlich hat der Schlauch Scheuerstellen an denen er jetzt langsam Luft verliert. Es hat schon seinen Grund, das die Hersteller bei der Montage eines Schlauchreifens auch einen neuen Schlauch empfehlen. Hätte der Schlauchtyp-Reifen einen Nagel eingefahren, würde der Platzfuss viel schneller auftreten.

      Reifenpilot ist nur ein Notbehelf um bis zur nächsten Werkstatt zu kommen. Es gibt für Industriereifen, Rasentraktorreifen usw. Dichtflüssigkeiten. Diese sind aber nur bis ca. 40 km/h zugelassen. Außerdem würde bei höheren Geschwindigkeien eine ziehmliche Unwucht auftreten.

      Grüße aus Italien,
      Klaus
      Ich habe so Hunger, das ich vor lauter Durst gar nicht weiss
      was ich rauchen soll. So müde bin ich. :hüpf:
    • Wollte was schreiben, aber oben steht schon alles :grin:

      Die Reifenpilot-Teile sind ja primär für schlauchlose Reifen und dann als Notbehelf, dass man erstmal weiterfahren kann.

      Wenn du Schläuche drin hast (wasndasfürnBock - Schlauchreifen auf der XX? :grin: ), dann wie oben schon geschrieben - tauschen. Kontrollier dabei auch die Felge von innen und den Reifen von innen; nicht, dass da irgendwas reinschaut, was den nächsten Schlauch gleich wieder löchert.
    • Habe ich auch schon gedacht, eine XX mit Heidenau drauf. Da gibt es nur einen der das machen würde, der ist aber auf Blau ausgestiegen. :zwinker: :-D :-D

      Vor dem abmontieren des Reifens einen Kreidestrich in Höhe des Ventils machen. Dann den Schlauch rausmachen, aufpumpen und die defekte Stelle suchen. Wenn die Stelle gefunden wurde, den Schlauch wieder "auf" den Reifen legen und das Ventil auf den Kreidestrich ausrichten. Somit kann man die defekte Stelle des Reifens lokalisieren. Dabei sollte man den Schlauch aber nicht drehen, sonst hat man zwei Stellen die möglicherweise defekt sind. Das wäre aber eigentlich auch kein Problem.

      Eventuell ist auch das Felgenband durch eine "überstehende"
      Speiche defekt oder einfach nur verrutscht.

      Grüß'le, Klaus
      Ich habe so Hunger, das ich vor lauter Durst gar nicht weiss
      was ich rauchen soll. So müde bin ich. :hüpf:
    • Servus Max

      Das meisste ist ja schon geschrieben worden.
      Schau zuerst ob das Ventil noch gerade steht wenn Du die Rändelmutter ( die am Ventilstutzen zur Felge geschraubt wird ) lockerst-
      Dann hat sich der Reifen auf der Felge verdreht....
      Es passiert oft dass der Niederhalter nicht korrekt montiert wurde, wenn der Schlauch dort eingezwickt wird kann es einen schleichenden Plattfuß geben...
      Grüße aus dem Wittelsbacher Land
    • Michel1703 schrieb:

      Moin,
      wer von den Leuten, die was zum Reifenpilot geschrieben haben, haben das selber schon mal ausprobiert und schreiben nicht vom Hörensagen?
      Natürlich ausprobiert, sonst würde ich sowas ja auch nicht schreiben. Das Zeugs ist schon brauchbar und hält auch 'ne Weile. Bei mir hatte ich beim 1. Mal grade eine Strecke von vielleicht 100m zurücklegen dürfen bis ich wieder stand. Beim 2. Mal hat das etwa 2 Wochen gehalten bis ich wieder einen Luftverlust feststellte. D die Hersteller schreiben ja nicht umsonst selber, daß man mit dem Reifen baldmöglichst in die Werkstatt sollte.
      Denke, daß es schon ein Hilfsmittel für den Notfall ist. Auf eine größere Tour würde ich mich damit aber nicht mehr wagen. An was auch noch zu denken ist, ist daß meistens auch das Ventil versaut wird und das Loch im Reifen meist nicht mehr mit den üblichen Reifenreparaturmethoden zu reparieren ist.
    • Michel1703 schrieb:

      Unwucht etcpp. ist alle vollkommener Humbug.
      Bevor du von "vollkommenen Humbug" schreibst, solltest du lieber mal den Text richtig lesen ! :wut:

      Das bezog sich auf Dichtflüssigkeiten von Industriereifen. Da kommen teilweise mehrere Liter davon rein.

      Und wie Nobbe auch schon schrieb, ist Reifenpilot nur ein Notbehelf.
      Außerdem ist laut Top-top Stahlgruber, dem Hersteller von Vulkanisationsmaterial, eine Reparatur
      von mit Reifenpilot "geflickten" Reifen nicht mehr möglich !

      Ich riskiere nicht unnötig meine Gesundheit und mein Leben um die letzten paar Milimeter des
      Reifenprofils auszunutzen. Mag sein das die Flickschusterei eine Zeit lang hält, aber halt nicht immer.
      Seit über 34 Jahren bin ich in der Reifenbranche tätig und habe da schon einiges miterlebt.

      Übrigens noch ein entscheidender Faktor in Sachen Reparatur.
      Der Gesetzgeber schreibt ganz klar vor. "Der Stichkanal muss geschlossen sein" --- Adieu Reifen Pilot !
      Ich habe so Hunger, das ich vor lauter Durst gar nicht weiss
      was ich rauchen soll. So müde bin ich. :hüpf:
    • Kann der Diskussion nicht ganz folgen..... Hallo, wir reden hier über ein Fahrzeug, welches in Geschwindigkeitsbereiche kommt, die die meisten nur vom Papier her kennen, da wäre mir mein Leben mehr wert als zwanghaft billig einen Reifen oder Schlauch dicht zu bekommen.

      Nix für ungut, aber geh zum Fachmann, lass es prüfen und reparieren. Wenn das finanziell nicht drin ist, verkauf die XX....

      Werd nie verstehen, wie man so sein Leben aufs Spiel setzt.

      So sehe ich das..... Ich habe fertig
      Hab grad nochmal durchgezählt - Hab sie wirklich nicht mehr alle :thumbsup:
    • Hier geht es um die TRANSALP! War mir zwar von vorne rein klar- aber zum besseren Verständnis bzw für die, die nicht mitbekommen haben dass Max eine größere Reise plant.



      Aber gerade dann würde ich mich nicht auf ein Moped setzen, bei dem auch nur die Staubkappe am Ventil fehlt. Weil Notbehelfe und Ausfälle hast unterwegs genug -die musst nicht von Anfang an dabei haben.
      Also: Reifen runter (prima Übung für die Steppe) neuen Schlauch rein= gutes Gefühl.

      Ich sehe das wie Puma und die anderen. Keine Experimente bei einer Geschwindigkeit über der einer Schubkarre! :-D
      Es grüßt der Wolfgang der gar nicht Mayer heißt... :P
    • Hier rastet niemand aus, es werden lediglich persönliche Meinungen ausgetauscht . :zwinker:

      Finde es immer wieder interessant, wie einen der eigene "Leichtsinn" noch belustigen kann :cool: , ist das dann die sogenannte Spassgesellschaft? Vielleicht kann mich ja mal jemand aufklären, habe da anscheinend noch ein Defizit :P :P :P :-D
      Hab grad nochmal durchgezählt - Hab sie wirklich nicht mehr alle :thumbsup:
    • Onkel Hulle schrieb:

      Ausreichend Schläuche mitnehmen hilft in der Gegend die du bereisen willst. Dazu das gute alte Flickzeug. Wenn gar nichts geht nimm Sand und füll den Schlauch. Das reicht dann auf jeden bis zur nächsten Jurte
      Ja, Stefan, aber deshalb braucht er nicht gleich von zuhause mit der Sandkarre losfahren, sondern erstmal mit Luft (und einem neuen Schlauch) im Reifen :zwinker:
    • Mahlzeit!
      So, jetzt kann ich kurz was zu meiner Erfahrung zum Reifenpilot schreiben (wohlgemerkt: bei nem 185/60-14 Pkw Reifen auf nem Renn-Gölfchen).

      Ich bin damals mit dem Fzg. die GLP auf der Nordschleife gefahren. Irgendwann hatte ich am seeeehr späten Abend vor ner Veranstaltung nen Platten. Schei..., kein neuer Reifen aufzutreiben. Ok, versuchste mal Reifenpilot um wenigstens zum Ring zu kommen, vielleicht hat da ja jemand was passendes. Das Zeugs geholt, eingefüllt (Schraube blieb drin, bekam ich nicht raus), ein paar Kilometer wie vorgeschrieben gefahren und an der Tanke den Reifendruck eingestellt. Am nächsten morgen nachgeschaut: Druck gehalten, super. Also ab zum Ring.

      Dort angekommen konnte mir aber keiner weiter helfen. Hmmm, was tun, Nenngeld war bezahlt und bekomm ich nicht zurück. Nun gut, alles auf Risiko. Mehr wie wieder nen platten kannste nicht kriegen, im schlimmsten Fall fliegste ab (wäre nicht das erste mal!). Ich bin also die komplette GLP gefahren, keine Unwucht, nix und bin noch so nach Hause. Danach hatte ich erst mal Urlaub und als ich wieder kam, habe ich an den Reifenpilot erst mal nicht mehr gedacht und später dann den Reifenwechsel immer wieder verschoben, in der Zwischenzeit ganz normal zur Arbeit usw. und dann erst recht nicht mehr dran gedacht. Erst als ich zum normalen Reifenwechsel war, meinte der Händler, das Zeug ist wohl schon länger drin. Da fiel es mir erst wieder ein.

      Ich bin bis dato bestimmt 20.000km mit Reifenpilot gefahren! Ich kann also aus eigener Erfahrung sagen, das Zeugs hält dicht, erzeugt keine Unwucht und bleibt auch nach 20.000km flüssig (der Schaum wird nachher zu ner Flüssigkeit, aber nur ganz gering, vllt. max. 100ml, eher weniger würde ich sagen) und verteilt sich während der Fahrt gleichmäßig im Reifen, daher keine Unwucht. Trotz allem soll das natürlich nur ein Notbehelf sein, egal ob nun Pkw oder Motorrad.

      Viele Grüße! :-)