Motor läuft nach Winterpause schlecht

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    • genau, was hat man früher gemacht?

      außerdem soll das bad ja auch nur da wirken, wo die flüssigkeit rein kommt.
      ohne flüssigkeit bringt der ultraschall auch nichts.

      jedenfalls hat es mit dem reiniger in der schwimmerkammer etwas gebracht.
      sie läuft immer noch im leerlauf und ohne choke. so wie es sein soll.

      angeblich wurde solche art der reinigung selbst von werkstätten durchgeführt, die den vergaser nicht ausbauen wollten.
      auch händler, wo die neuen maschinen monatelang im verkaufsraum standen, sollen diese reinigung getätigt haben, damit die motoren nach der langen standzeit ansprangen.
      habe ich gelesen. ob wahr oder nicht, kann ich nicht beweisen.



      gruß
      hansibo
    • Vergaserreiniger ist kein Allheilmittel. Aber der Gebrauch von Vergaserreiniger ist die Maßnahme mit dem geringsten Aufwand, im Vergleich zu Zündkerzen wechseln oder Vergaser ausbauen. Dies wird wohl kaum einer bezweifeln – 7€ Euro auf den Tisch legen, den Kram in den Tank, ‚ne Runde drehen, einen Tag einwirken lassen und mal schauen. Wenn nicht kann man immer noch schrauben. Dreck kann dieses Mittelchen natürlich nicht wegzaubern, aber diese Mittelchen enthalten Polyisobutylamine und ähnliche Substanzen. Diese können Verharzungen und andere Ablagerungen lösen, sowie Wasser binden und der Verbrennung zuführen (das ist messbar und erwiesen). Gerade bei längeren Standzeiten kann (muss aber nicht!!) das somit eine Option sein…

      Ich fahr (leider) nur noch wenig und habe seit zwei, drei Jahren immer wieder Probleme die Dicke zu einem normalen Leerlauf zu bewegen, wenn sie 5 Monate nicht in Betrieb war. Sie lief auch nur im Choke und ich konnte das Problem durch diese einfache Maßnahme beheben. Das war deutlich spürbar und alles andere als ein "Placeboeffekt". Daher ist es allemal einen Versuch wert, gerade im Hinblick auf Kosten, Aufwand und Nutzen.
      Gruß
      Hamburger
    • Korrekt ermittelt. Wenn der Dreck/Ablagerung auch nicht wegzuzaubern ist, so wird er zumindest zerlegt das er durch die Leerlauf, bzw auch durch die Hauptdüse passt.
      Damit geht er ab in Richtung Brennraum und passt danach definitiv zwischenAuslassventil und Ventilsitz :-D
      Schuld der mittlerweile stärkeren Ablagerung ist ganz klar unsere aktuelle Spriqualität, bzw. die aktuelle Vorschrift mindestens 5% biologisch erzeugten Sprit einzumischen.

      Ist aber eben auch Latte. Die Dicke läuf ja wieder und jeder hat wieder was gelernt.
      Ich trink mir deshalb dann am Achten ein paar Pilsken drauf mit anderen Blauen
      Hammer nit, bruche mir nit, fott domit
    • angesprungen ist sie doch aber zu saisonbeginn nie mit den alten bzw. gereinigten zündkerzen.
      das war jedes jahr das gleiche. und da konnte nicht jedes jahr der vergaser verdreckt gewesen sein.
      schwimmerkammer wurde zu saisonende auch immer geleert.
      neue kerzen rein und motor lief. den ärger hatte ich nur mit ngk.
      lag also am vergaser oder wie?

      wenn eure motoren anders reagieren, na dann habt ihr glück.
      habe einige wenige besitzer im netz gefunden, bei denen das auch so ist.
      und wenn der vergaser richtig zu ist, läuft da gar nichts mehr. warum sollten die motoren dann mit neuen zk laufen?

      ich will ja nicht schon wieder die ganze story erzählen, aber erst läuft sie, dann nicht und dann doch wieder.
      ist alles sehr merkwürkwürdig.
      na jedenfalls hat die aktion mit dem reiniger in der schwimmerkammer erfolg gehabt.
      mehrere tage ausprobiert und alles im lot.

      meine anderen zweiräder behandel ich genauso. ein bis drei startversuche und die motoren laufen.
      bei den rollern mache ich gar nichts. da mach ich den motor aus und stell sie weg.
      zu saisonbeginn wird höchstens noch einmal die batterie geladen und die springen auch alle an.
      und überall ist der gleiche alte sprit drin.
      die honda ist eben sensibel.
    • hansibo schrieb:

      kann mir aber kaum vorstellen, dass da nur dreck drinnen war, weil die vergaser letztes jahr gereinigt wurden.
      könnte sich nur um kleinste teile aus der standzeit handeln.
      denn letztes jahr lief sie ja auch einwandfrei.
      Letztes jahr war 2017, nur einen monat weiter ists 2019, du schrieb in oktober das die winterpause vorbei war! In ein ganzes jahr können die vergaser ohne benützung von sauber nach verdreckt gehen, und ist die reinigung um nichts gewesen. Und jetzt steht das moped wieder bis april und beginnt alles wieder von vorn!
      Schnell und sicher
    • Servus Hansibo

      Es ist nicht wirklich gut für den Motor wenn Du Ihnimmer nur kurz laufen lässt....
      Du solltest bei längeren Standzeiten die Vergaser leeren weil der Sprit in den Schwimmerkammern langsam über den Luftfilter verdampft.
      Was dann im Vergaser übrig bleibt verstopft die Düsen.
      Du musst nur mal ein Glas mit etwas Benzin offen stehen lassen dann siehst Du was übrig bleibt wenn der Sprit verdunstet ist.
      Also vor längeren Standzeiten die Vergaser ablassen oder den Benzinhahn zumachen und den Motor laufen lassen bis er von alleine ausgeht.....
      Am meissten Spass bringt die Dicke übrigens beim fahren...... :zwinker:
      Grüße aus dem Wittelsbacher Land
    • Zur Erläuterung: bei mir sahen die Vergaser nach dem Zerlegen optisch sauber aus, Dennoch bewirkte das Ultraschallen scheinbar Gewaltiges, einen sauberen Lauf und ca. 30PS mehr!
      Ansatzweise konnte ich sowas wie einen hauchdünnen Film erkennen, nehme an, das dies verharzte Rückstände waren, die sich wie einen Schleier wohl an die Wände (und Düsen?) niedergelegt hatten. Wenn die sich Lösen, z.B. auch durch Reiniger, kann das durchaus zu Problem führen. Wie gesagt, optisch sah vor dem Schallen alles sauber aus...
    • Tom schrieb:

      Es ist nicht wirklich gut für den Motor wenn Du Ihn immer nur kurz laufen lässt....
      Es ist zwar schön, wenn man immer mal wieder in die Garage läuft um das Motor´le schnurren zu hörten,
      aber es ist nicht wirklich ratsam.

      Bei den Gebrauchtwagen mit Vergasern hast du früher öfters die Kerzen geputzt (getrocknet) oder wenn´s nicht half,
      neue Kerzen reingeschraubt. Wegen dem vielen Motor kurz laufen lassen um die Autos umzuparken oder aus dem Weg fahren,
      weil sie auf dem engen Firmengelände irgendwo andere Gebrauchte zuparkten hatten, liefen die Motoren nur auf 2- 3 Zylindern
      haben sich geschüttelt und waren nicht mehr fahrbar.

      Ich hatte früher mal als Zweitmoped eine Cagiva 350 Alazzurra mit dem Ducati V 2 Zahnriemenmotor. Mit dem ging es mir genau so,
      Fehlzündungen, Stottern, keine richtige Gasannahme und zu Schluss lief sie überhaupt nicht mehr. Die neuwertigen Kerzen raus,
      geputzt und mit dem Feuerzeug getrocknet- die waren sicherlich Spritfrei / trocken. Wieder reingeschraubt, und Sch.... !
      Diese Kerzen hatte ich öftern raus und reingeschraubt und kam zu keinem Ergebnis. Irgendwann hatte ich die Schnauze voll,
      bin zum Boschdienst - Internet gab es noch nicht - ^^ habe mir 2 neue Kerzen gekauft, reingeschraubt , und alles war wie es ein sollte - TOP !

      Wegen deinen Fehlzündungen:
      Letztes Jahr haben wir an Junior´s CBF 600 (PC 38- Vergaser) zu Saisonbeginn, georgelt und getan, sie lief nicht an und hat fürchterlich
      zum Auspuff "rausgepetscht" und nach Sprit gerochen. Also - bekanntes Spiel - Kerzen raus, getrocknet und wieder rein damit.
      Danach war alles in Ordnung bis auf Ölverdünnung.

      Teste mal vorsichtshalber dein Motorenöl. Einfach Ölmessstab rausdrehen und daran riechen. Wenn er nach Benzin riecht, so wie
      bei unser CBF 600, einen Öl und Filterwechsel machen. Es ist eine einfache Arbeit die aber einem kapitalen Motorschaden verhindern kann. :thumbup:
      Ich habe so Hunger, das ich vor lauter Durst gar nicht weiss
      was ich rauchen soll. So müde bin ich. :hüpf:

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von guzziro ()

    • @ guzziro
      @ hansibo

      bei mir sind Motoren schon mehrere Jahre gestanden und sind nicht bewegt worden. Ich habe auch nach 2 oder drei Jahren keine Probleme mit dem Motorlauf gehabt. Sie sprangen zwar etwas unwillig an - liefen aber nach kurzer Zeit genauso wie vor dem abstellen. Das Einzigste was ich immer mache (auch nur beim überwintern) ..... und den Tipp habe ich mal von einem alten Motor Cross - Rennfahrer bekommen ..... ich mache den Tank vorher immer voll, versetze den Inhalt ihn mit Liqui Moly 5107 Benzin-Stabilisator oder einem ähnlichen Produkt um der Alterung vorzubeugen, lass den Motor dann eine Weile laufen bis der Lüfter anspringt und gut ist's!
      Bisher keine Zündkerzen oder Vergaserprobleme gehabt die auf langes Stehen zurückzuführen wären. Obwohl der 21-iger Tank nicht versiegelt ist wie der 24-iger, habe ich bei bei der 21-iger in 29 Jahren und 143.000 km noch nie den Vergaser draussen gehabt und im Rahmen des Kundendienstes 4 oder 5 Mal die Kerzen gewechselt! Die Motoren sind aber während der Standzeit auch nie angelassen worden um mal zu "hören oder zu schauen" ob sie noch anspringen oder noch laufen, Sowas ist schlicht uns einfach Quatsch und kontraproduktiv.
    • danke "guzziro"!!!

      genauso war es immer mit meinen kerzen. mehrmals ausgebaut, sauber bzw. trocken gemacht und nichts ging.
      dann neue kerzen rein und der motor lief.
      einige andere besitzer aus anderen foren haben die gleichen erfahrungen gemacht. es war aber nicht immer die sc 24.

      das motoröl habe ich natürlich geprüft.

      und der tip von "nobbe" mit dem stabilisator ist alt. hatte ich auch schon alles ausprobiert. letztes jahr hatte ich vergaserreiniger im sprit. der soll das benzin ja auch am leben halten. trotzdem ging nichts. sprit war ja noch ok, das auto lief ja damit wunderbar.
      und es ist über die jahre auch vollkommen egal gewesen, ob die schwimmerkammern vorher gefüllt oder leer waren. es war immer der gleiche negative effekt.

      und ständiges starten eines motors mit kurzfristigem lauf ist natürlich kontraproduktiv.

      hansibo