Ölwechsel jährlich?

  • Hallo Leute.

    Bei meiner Frage geht es um folgendes.

    Wenn ein Motorrad BJ nach 2009 im Jahr noch keine 1000 km bewegt wird und ansonsten nur im trocknen beheizten Keller steht, würdet ihr dann jährlich einen Ölwechsel mit Filter machen oder erst alle 2 Jahre.

    Habe hier gerade eine Diskussion im laufen und schreibe daher jetzt bewusst mal meine Meinung nicht hier rein. Würde mich mal interessieren wie ihr das seht.

  • Nö, da passiert nichts, kannst drinn lassen, Öl vergammelt nicht.:-D

    Wenn ich weniger als 5000 km im Jahr fahren würde, dann bliebe das Öl mit Filter bei mir am Motorrad.

    Da ich aber mind. das 3fache an Km.leistung erbringe, wechsle ich natürlich vorm einwintern.

    Das ist jetzt nur so wie ich es handhabe, aber ich denke das es so fast bei jeden hier (den ich kenne) in etwa genau so gemacht wird.

    Das heist jetzt aber nicht, wenn ich nur 1000 km im Jahr fahren würde, das ich alle 15 Jahre einen Öl und Filterwechsel mache.......dann werde ich wahrscheinlich garnicht mehr fahren:-)

  • Genau das ist auch meine Meinung dazu gewesen. Habe hier einen Arbeitskollegen der seine Maschine jedes Frühjahr zur Durchsicht zum Händler bringt und jedesmal werden alle Flüssigkeiten gewechselt. Vorm Winter lässt er sie dann von denen einmotten und nimmt sie per Anhänger nach Hause. Auch da werden dann immer Ölwechsel mit Filter und die Bremsflüssigkeit gewechselt. Mein Tipp für ihn war sich entweder selbst mal die Finger etwas schmutzig zu machen oder sich eine andere Werkstatt suchen. Finde das nämlich absolut übertrieben. Vor allem es wird im Frühjahr und kurz vor Winter jedesmal die Bremsflüssigkeit gewechselt. Sorry aber für mich klingt das nach Abzocke. So einen Aufriss hab ich noch bei keinem Motorrad von mir gemacht. Ich glaube wenn der in der Werkstatt anruft um Termin zu vereinbaren feiert der Inhaber im Anschluss eine Party.

  • Vor allem es wird im Frühjahr und kurz vor Winter jedesmal die Bremsflüssigkeit gewechselt.


    jedesmal werden alle Flüssigkeiten gewechselt

    Finde ich vom Händler, dem Kunden gegenüber, sehr unverantwortlich. Haben die Werkstätten zu viel Zeit oder zu wenig zu tun?

    Der eine bekommt ein einfaches DCBS System nicht im Griff und der andere wechselt alle halbe Stunde alle Flüssigkeiten. Auch wenn man selbst keine Ahnung hat (ist ja nicht schlimm) sollte man doch ein wenig informiert dadrüber sein was die Wartungsintervalle betrifft.

    Gruß von Flens "Aus dem echten Norden"

    Einmal editiert, zuletzt von Flens ()

  • Hallo Leute.

    Bei meiner Frage geht es um folgendes.

    Wenn ein Motorrad BJ nach 2009 im Jahr noch keine 1000 km bewegt wird und ansonsten nur im trocknen beheizten Keller steht, würdet ihr dann jährlich einen Ölwechsel mit Filter machen oder erst alle 2 Jahre.

    Habe hier gerade eine Diskussion im laufen und schreibe daher jetzt bewusst mal meine Meinung nicht hier rein. Würde mich mal interessieren wie ihr das seht.

    Es heißt ja immer, nach x-Kilometern oder nach x-Monaten, je nachdem was zuerst eintritt.


    Wenn beides in einem krassen Mißverhältniss steht, würde ich die kostengünstigere Option wählen. Wenn ich also 10 Jahre für 10.000 km brauche, würde ich das Öl erst nach 10 Jahren wechseln.


    Nach 10 Jahren sind die Vergaser sowieso verharzt, der Ölfilter lässt sich vielleicht gar nicht mehr abschrauben, die Reifen sind vom Rumstehen kaputt, der Tank ist von innen verrostet usw.


    Trockener, beheizter Keller?


    Um solch lange Standzeiten zu überbrücken brauchst du einen klimatisierten Raum mit konstanter Luftfeuchte!


    Einfacher: Die Karre verkaufen und einmal im Jahr ein Motorrad mieten!


    :-D

  • Genau das ist auch meine Meinung dazu gewesen. Habe hier einen Arbeitskollegen der seine Maschine jedes Frühjahr zur Durchsicht zum Händler bringt und jedesmal werden alle Flüssigkeiten gewechselt. Vorm Winter lässt er sie dann von denen einmotten und nimmt sie per Anhänger nach Hause. Auch da werden dann immer Ölwechsel mit Filter und die Bremsflüssigkeit gewechselt. Mein Tipp für ihn war sich entweder selbst mal die Finger etwas schmutzig zu machen oder sich eine andere Werkstatt suchen. Finde das nämlich absolut übertrieben. Vor allem es wird im Frühjahr und kurz vor Winter jedesmal die Bremsflüssigkeit gewechselt. Sorry aber für mich klingt das nach Abzocke. So einen Aufriss hab ich noch bei keinem Motorrad von mir gemacht. Ich glaube wenn der in der Werkstatt anruft um Termin zu vereinbaren feiert der Inhaber im Anschluss eine Party.

    Das ist Abzocke! In der geschilderten Form absolut nicht nötig!

  • Danke Jungs. Genau das wollte ich. Mir scheint er ja nicht glauben zu wollen. Deshalb hatte ich ja auch meine Meinung nicht am Anfang reingeschrieben. Wollte ja eure ungefilterten Aussagen dazu haben.

    Werde es ihm mal zeigen und bin mal gespannt ob er ein Einsehen hat. Ich finde es echt eine Sauerei wenn jemand der sich nicht gut auskennt dann so ausgenommen wird.

    Für mich persönlich gehört so ein Laden dicht gemacht. Er schadet nur wieder der ganzen Branche damit. Es gibt ja schließlich auch noch gute und seriöse Werkstätten. Man muss sie halt nur finden.


    Wünsche allen noch ein schönes Wochenende 063Grillenj

  • wenn die Maschine auch noch (etwas) Öl verbraucht und du ab und zu etwas nachkippen musst, kann man das ja auch noch mit bedenken bei der Häufigkeit des Ölwechsels. Aber so spätestens alle 3-4 Jahre bzw. nach 15tkm sollte schon ein Ölwechsel - auch des Filters - gemacht werden.

    Das sollte einem das treue Mopped schon wert sein. Gesunden Menschenverstand einschalten hilft meistens.

  • Vielleicht habe ich es falsch verstanden. Aber oben steht doch, das Motorrad wird weniger als 1000 km im Jahr bewegt?


    Sarkasmus an:

    Ein Besitzerwechsel erscheint mir da sinnvoller als ein Ölwechsel! :ätsch:


    Wenn die Maschine auf 1000 km Öl verbraucht, hilft nur ein Motorwechsel!


    Sarkasmus aus:

    Alle Flüssigkeiten im Frühjahr und im Herbst wechseln ist technisch nicht zu begründen. Wenn der Kunde dies nicht ausdrücklich wünscht, riecht es schwer nach Abzocke!


    In drei von vier Werstätten bekomme ich im Sommer keinen Termin, weil sie ausgelastet sind. Die eine, die kurzfristig zusagt ist vielleicht nicht die Beste. Aber doch Gold wert, wenn es sich um einen nicht vorhersehbaren Defekt handelt. Mir ging das so dieses Frühjahr. Die haben mir dann gleich noch etliche Zusatzarbeiten angeboten. Ich habe einen klaren Reparaturauftrag erteilt. Damit war eventueller Abzocke sofort ein Riegel vorgeschoben.


    Die beste Beratung bekommt man in einem Forum wie diesem! Praktische Hilfe auch!


    :thumbsup:

  • Die beste Beratung bekommt man in einem Forum wie diesem! Praktische Hilfe auch!


    :thumbsup:

    Das ist richtig! Man muss sich hier nur entsprechend einbringen und Interesse an diesem Forum zeigen. Hier gibt es für fast alle Bereiche richtig fitte Leute die auch gerne weiterhelfen ..... aber man sollte zeigen, dass man ernsthaftes Interesse daran hat hier zu sein.

  • Nochmals Danke an euch alle. Ich habe ihm eure Antworten mal gezeigt . Die Aussagen decken sich mit den meinen, welche ich ihm schon mehrfach gesagt habe.

    Er meinte jetzt dass er selber Schrauben will und ob ich ihm dabei Unterstützung geben könnte. Das ist ja kein Problem.

    Jedenfalls hat er noch 3 oder 4 Leute denen es in besagter Werkstatt genauso erging. Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe wollen sie sich nun zusammenschließen und rechtliche Schritte gegen die Werkstatt einleiten.

    Kann leider nicht sagen welchen genauen Auftrag sie der Werkstatt im Frühjahr und im Herbst erteilt haben.

    Falls Interesse daran besteht, werde ich euch da mal auf dem laufenden halten. Ich denke aber es wird recht schwer werden der Werkstatt etwas nachzuweisen.


    Wünsche allen noch einen schönen Sonntag.

  • Motoröl wird nicht durch Stehen kaputt (sonst hätte es ein Ablaufdatum auf der Flasche).


    Was Motoröl schadet sind starke Temperaturunterschiede.

    Wenn du im Winter bei -10 den Motor startest und dann das Öl beim Fahren 100 Grad oder mehr erreicht, zerreißen die Molekülketten und die Scherwirkung lässt nach.

    Das führt dann zu mangelnder Schmierung. (So hat es mir ein Chemiker erklärt).


    Ich wechsle das Motoröl meiner Motorräder, wenn das Serviceintervall laut km-Stand erreicht ist.

    Ob das nach 1 Jahr oder nach 5 erreicht ist, ist unerheblich. Funktioniert seit 23 Jahren problemlos.


    Das Fahrzeug, das ich im Winter nutze, bekommt natürlich im Frühjahr frisches Öl und neue Filter.


    Der Wechsel der Bremsflüssigheit erfolgt bei allen meinen Motorrädern jährlich im Frühjahr.

    Bei denen mit Gummischläuchen ist es notwendig, weil die Wasser durchlassen (Luftfeuchtigkeit) und dann der Wassergehalt der Hydraulikflüssigkeit zu hoch wird.

    Bei denen mit Stahlflex-Schläuchen wäre es nicht notwendig, aber wenn die Literflasche schon mal offen ist, werden auch gleich alle 6 Fahrzeuge "bedient".

    Gruß aus Wien, Thomas "Schlucki" Schluet

    In Memory of Big Basti, Didi, Stefan and Wolff, who had to leave far too early.

  • Ich habe kein Problem damit, regelmäßig Bremsflüssigkeit zu wechseln - aber teilweise ist es interessant zu sehen (und zu prüfen), wie "gut" die Bremsflüssigkeit im System tatsächlich noch ist. Ich prüfe Stand und Zustand regelmäßig (nach km-Intervall oder jährlich, meist ersteres :D ), und wenn die noch gut ist (unter 1%, die meisten geben 2,5% als Grenze an), dann bleibt sie auch drin. Ist ja keine Zauberei...

    Gruß


    Morg


    --

    Kann Spuren von persönlichen Meinungen, Sarkasmus und Erdnüssen enthalten. Ausdrucke nicht für den Verzehr geeignet. Ungelesen mindestens haltbar bis: siehe Rückseite.

  • Wenn die Maschine auf 1000 km Öl verbraucht, hilft nur ein Motorwechsel!

    das sehe ich nicht so! Bei einem km-Stand von mehr als 150tkm darf sie etwas Öl verbrauchen (je nach Fahrweise 0,1 bis 0,25 Liter auf 1000 km) und das ist voll in Ordnung. Sieht auch jede gute Werkstatt so und auch die Experten, es handelt sich ja um keine Maschine mit wenig Laufleistung.

  • das sehe ich nicht so! Bei einem km-Stand von mehr als 150tkm darf sie etwas Öl verbrauchen (je nach Fahrweise 0,1 bis 0,25 Liter auf 1000 km) und das ist voll in Ordnung. Sieht auch jede gute Werkstatt so und auch die Experten, es handelt sich ja um keine Maschine mit wenig Laufleistung.

    Recht hast Du! Leider war nicht erkennbar welche Laufleistung das Fahrzeug schon hinter sich hat. Auch nicht, um welches Motorrad es sich handelt. Ich bin automatisch von einer CBR ausgegangen.


    Die luftgekühlten Reihenvierzylinder haben immer Öl verbraucht. Da war es auch gerne mal ein viertel Liter auf 1000. Ganz normal. Kenne ich gar nicht anders.


    :-)

  • Recht hast Du! Leider war nicht erkennbar welche Laufleistung das Fahrzeug schon hinter sich hat. Auch nicht, um welches Motorrad es sich handelt. Ich bin automatisch von einer CBR ausgegangen.


    Die luftgekühlten Reihenvierzylinder haben immer Öl verbraucht. Da war es auch gerne mal ein viertel Liter auf 1000. Ganz normal. Kenne ich gar nicht anders.


    :-)

    Sorry Ralf , dass ich nicht erwähnte um welches Motorrad es sich handelt. Ich bin in dem Moment davon ausgegangen es sei eher zweitrangig. Die Art wie man so etwas Händelt, ist ja eigentlich bei sagen wir mal allen Motorrädern gleich. Es handelt sich hier um eine Suzuki Bandit 1200 mit BJ 2002. Mein Arbeitskollege hat sie aber erst im Jahre 2009 von Privat gekauft mit 8500 km auf der Uhr. Daher hatte ich Fälschlicherweise angenommen es handelt sich um EZ 09. Im ersten Jahr hatte er es geschafft immerhin 5000 km zu fahren und danach wurde es halt immer weniger. Der aktuelle Km- Stand ist 21870 km. Also im Grunde genommen noch nicht einmal richtig eingefahren. Anstatt ständig zweimal im Jahr, Frühjahr und im Herbst alle Flüssigkeiten zu wechseln, hätte diese super gute Werkstatt lieber mal darauf geachtet und ihm mal aufgezeigt, dass seine Reifen zwar noch recht gutes Profil haben, aber schon Uralt sind. DOT 04/08!

    Also könnte man sagen mit Vollgummi auf der Felge fährt es sich besser.:-D

    Was den Ölverbrauch angeht bei den Luft/Ölgekühlten Motoren , so gebe ich dir recht. Meine CB Seven Fifty hat jetzt 66000 km auf der Uhr und hat auch einen ganz leichten Ölverbrauch, der aber nicht ins Gewicht fällt.


    Da ich mir ja erst vor kurzem wieder eine CBR zugelegt habe, werde ich erstmal etwas Kilometer mit ihr sammeln und sehen wie diese sich so gibt im Bereich Verbrauch von Öl und Sprit. Gestern hatte ich eine kleine Runde gedreht, so 360 km und musste nach 290 km zum Spritschnorcheln an die Tanke. 18 Liter getankt was somit wenn ich mich nicht verrechnet habe einen Durchschnittsverbrauch von 6,2 Litern ergibt. Ich denke das ist ok, weil ich sie auch mal über BAB gefahren bin und dabei auch mal 220 auf der Uhr hatte. Klar ist jedenfalls ja wenn ich Leistung haben will, muss ich auch etwas zu Futtern geben. Ich fahre ja nicht als Blümchenpflücker durch die Gegend und gebe auch keinem Markierungsstreifen seinen eigenen Namen, noch versuche ich neue Streckenrekorde aufzustellen. Deshalb denke ich sind so um die 6 Liter schon ok. Sie hat jetzt 54000 km auf der Uhr und so wie ich es bisher einschätzen kann ist alles im grünen Bereich.

    Als ich sie das erste mal nach dem Kauf gestartet habe hatte sie kurzfristig so für ca. 20-30 Sek. ein leichtes Rasseln welches aber dann schlagartig aufgehört hatte. Denke es kam von der Steuerkette. Ist aber bisher nicht mehr aufgetreten.

    Dann wünsche ich euch allen mal einen guten Start in die neue Woche.

    Die Linke Hand zum Gruß.

  • 290 Kilometer? Ich bin schon nach 230 auf Reserve, hab dann aber noch 5 Liter im Tank....bei gemischter Fahrweise. Aber bezüglich der eigentlichen Frage: Ich fahre im Jahr zwischen 15 und 20Tsd Kilometer, wechsele 2 mal Öl mit Filter. Das mache ich schon jahrelang so. Bzw. wenn ich auf Tour gehe, wird auch komplett gewechselt. Wenn die CBR Öl braucht, bekommt sie welches, ca. 1 Liter auf 2000 km. Da ich alles selbst mache, ist es kein Problem, Intervalle zu verkürzen oder zu strecken. Wichtige Dinge werden auch unterwegs erledigt. Aber das, was Du geschildert hast, ist in meinen Augen Abzocke. LG CP

    Können, wenn man will, nicht müssen, obwohl man könnte... :engel:

  • Zu den Luft-/Öhl-gekühlten Bandits kann ich leider nicht viel sagen. Meine Erfahrungen wegen Ölverbrauch kommen eher von den Z-Kawas der 80iger. Die haben zugepitzt formuliert ungefähr soviel Öl wie Benzin gebraucht. Durchgeschwitze Zylinderkopfdichtungen waren Standard. Mir ist es mal gelungen eine Z-Kawa mit Ölstand exakt zwischen Min- und Max auf 450 km komplett trockenzufahren. Nicht Benzin, sondern Öl! Dauervollgas auf der Autobahn. Ich weiß, das sollte man sowieso nicht machen. Aber ich hatte einen wichtigen Termin! :-D

    Egal, mein Kumpel hatte noch einen Motor auf Halde liegen. Schnell mal Motor gewechselt und weiter...


    Ok, mit der CBR komme ich etwa auf 250 km vor Reserve. Böse Überraschung: Vor Reserve abgestellt, Zwei Tage später sprang sie nicht mehr an. Auf Reserve umgeschaltet, Fehlanzeige!


    Kann es sein, dass es ein Problem mit dem Benzinhahn bei der CBR gibt? 5 Liter können in zwei Tagen doch nicht einfach verdunsten, oder?


    :rolleyes2:

  • Ich habe den Tank auch schon mit rund 135 km schon leer gehabt ..... war Knallgas mit Gepäck. Aber das ist ja auch nicht die Normalität. Meine Dicke braucht bei moderater Fahrweise so gut wie kein Öl, bei hohen Drehzahlen verbrennt sie den teuren Schmierstoff wie sie will. Ich bin nicht der Motorentechniker, aber ich kann mir nur vorstellen, dass irgendwann die Kolbenringe den Herausforderungen im Alter nicht mehr Herr werden und bei hohen Drehzahlen nicht mehr sauber abdichten.
    Beim 24-iger Benzinhahn gab es wegen dem Unterdruck immer wieder mal Probleme die aber leicht zu beheben sind.

  • Im Normalfall ist die Farbe am Auspuffende schwarz. Wenn man den Verbrenner richtig fordert, sollte es hellbraun sein! Ist es immer noch schwarz, sind die Kolbenringe im Sack, oder?


    Zum Ölverbrauch der 24iger habe ich noch nicht genügend Erfahrungswerte. Die Suzuki Bandit sind hier wohl eine Besonderheit. Ich hatte mal ein Auge auf die 1100 G geworfen. Aber der Motor gefällt mir nicht. Entweder zirpen die Kühlrippen beim Abkühlen oder nicht. Nur der Optik wegen brauche ich sowas nicht!


    ;-)

  • Mal ein kurzes Update zu meiner CBR.

    War gestern wieder unterwegs mit ein paar Kumpels. Fahrweise der Gruppe war zügig mit ein paar flotteren Einlagen. Aber kein Heizen.

    Vor Abfahrt den Tank vollgemacht und da ich schon etwas spät dran war dann für die 50 Kilometer zum Treffpunkt über die Bahn gefahren. Erst schön sachte warmgefahren und dann mit konstanten 170 bis zur entsprechenden Ausfahrt gefahren. Mit der Gruppe dann die Tour gefahren. Da es aber dann stark nach Regen ausschaute nahm ich für den Rückweg wieder die Autobahn. Diesmal fast konstant 180. Nach 270 Kilometer musste ich auf Reserve gehen. Zu Hause an die Tankstelle gefahren und 21 Liter Eingefüllt.

    21 Liter für 310 km ergibt meiner Rechnung nach 6,7 Liter/ 100 km. Denke wenn ich die BAB nicht genommen hätte wären es unter 6 Litern gewesen. Somit für mich ein akzeptabler Verbrauch. Die neuen Micheln Pilot Road 4 GT verhalten sich super auf dem Motorrad. Gute Rückmeldung vom Reifen, stabiler geradeaus Lauf. Keine spürbaren Eigenwilligkeiten des Reifens bis weit in die Schräglage hinein. Sehr gutes Handling und Spurstabil beim Bremsen auch auf Nasser Fahrbahn.

    So jedenfalls meine Eindrücke mit dem Reifen nach bisher erst 800 Kilometer.

    Ich gehe jetzt mal davon aus, dass ich mit beiden Dingen, Motorrad und Reifen etwas gutes erwischt habe.

    Euch allen noch allzeit gute Fahrt und die Linke Hand zum Gruß.

    Jürgen

  • Im Normalfall ist die Farbe am Auspuffende schwarz. Wenn man den Verbrenner richtig fordert, sollte es hellbraun sein! Ist es immer noch schwarz, sind die Kolbenringe im Sack, oder?

    Nein.

    Man erreicht am Auspuffausgang nicht die hohen Temperaturen damit die Verbrennungsrückstände verbrennen und es rehbraun wird.

  • . Zu Hause an die Tankstelle gefahren und 21 Liter Eingefüllt.

    21 Liter für 310 km ergibt meiner Rechnung nach 6,7 Liter/ 100 km. Denke wenn ich die BAB nicht genommen hätte wären es unter 6 Litern gewesen. Linke Hand zum Gruß.

    Jürgen

    Das passt,

  • Das passt,

    Guter Spritverbrauch dann warst du wohl sparsam unterwegs

    Hallo ich bin singco Urbach

    ich fahre erst seit kurzer Zeit eine

    Honda cbr 1000F SC 24 Baujahr 1996.


    Bin vorher 20 Jahre Yamaha fJ 1200 gefahren.

    Aber da musste ich mich leider trennen da ist da keine kunststoffteile zu bekommen waren und die alte so viel Risse hatte dass es keinen Sinn mehr gemacht hat sie weiter zu restaurieren.:imw:

  • Nein.

    Man erreicht am Auspuffausgang nicht die hohen Temperaturen damit die Verbrennungsrückstände verbrennen und es rehbraun wird.

    Ok. Kaliber CBR kann man in Deutschland heute schwer unter Dauerlast halten. Zu viele Tempolimits! Meine Kawa GPZ 550 hatte auf dem Heimweg vom großen Urlaub immer rehbraune Augen. Da war vielleicht auch weniger Verkehr. Eine Tankfüllung Top-Speed auf der BAB ging damals immer. Dann lebt der Verbrenner so richtig auf!

    ;-)