Welche Reifen fahrt Ihr?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Pfeili schrieb:

      Welchen Reifen würdest Du empfehlen?
      Bei Reifenempfehlungen ist das immer so 'ne Sache.
      Bei den Meisten spielen da persönliche Vorlieben mit rein und dann kommt es natürlich auch auf den individuellen Verwendungszweck an. Aber speziell bei Wenigfahrern, die nicht so trainiert sind, ist es meiner Ansicht nach wichtig das sie einen Reifen drauf haben mit dem sie in in allen möglichen Situationen gut klar kommen und der keine Überraschungen bereit hält.
      Ich persönlich richte mich in erster Linie erstmal nach den nüchternen und sachlichen Fakten wie der Verarbeitung, Gummimischung, Aufbau u.s.w. . Dann verlange ich von einem Reifen, daß er gut mit dem Fahrwerk, Gewicht und Motorcharakteristik harmonisiert. Weiterhin soll er alltagstauglich sein, schnell auf Temperatur kommen, einen geringen Aufstellmoment haben, nicht kippelig sein, einen sehr guten Grip bis auf die Kante haben, bei Rutschern gut kontrollierbar sein, einen sauberen Gradeauslauf auch bei höheren Geschwindigkeiten haben, brauchbare Laufleistung und last not least auch ein sehr gutes Nässeverhalten aufweisen. Also ein Reifen für alle Einsatzgebiete. Ich habe momentan noch den Angel GT drauf, der für mich bisher diese Kriterien recht gut erfüllte.
      Die Entwicklung in der Reifenindustrie geht natürlich weiter, aber eine eierlegende Wollmilchsau wird es nie geben. Momentan bietet der Markt aber folgende Reifen für die Dicke an, die in ihren Fähigkeiten so ziemlich gleichauf liegen und meiner Meinung nach zu empfehlen sind:

      Pirelli Angel GT, 120/70 + 170/60
      Metzeler Roadtec Z8 Interact, 120/70 + 170/60

      es gibt noch den Metzeler Roadtec 01, der für die SC24 allerdings leider nur in der Größe 120/70 + 180/55 zur Verfügung steht und nur in Verbindung mit dem Z8 montiert werden darf.

      Continental Road Attack 3
    • Danke erstmal für die Infos.
      Mir ist das Handling sehr wichtig. dann der Grip.
      Die Nasshaftung ist für mich nicht so wichtig. Ich denke aber, dass ein Moderner Reifen ganz anständig im Regen zu fahren ist.
      Ich möchte als nächstes einen Sportreifen probieren. Hat früher bei meinen anderen CBRs immer gut funktioniert.
      Das ich den RA fahre, ist ein Lieferantenfehler. Habe den SA bestellt.
      Honda CBR1000F SC24, Bj. 1993, 25,5 Tml

      Honda Accord CL7, Bj. 2005, 130 Tkm

      WENN DU SIE MIT WISSEN NICHT ÜBERZEUGEN KANNST, VERWIRRE SIE MIT SCHWACHSINN
      ACH ÜBRIGENS: ES GIBT EINE SELBSTHILFE - GRUPPE FÜR LEUTE DIE MIT MIR ZU TUN HATTEN ..... !!!!
    • Hier mal ein Auszug aus der "Motorrad News" 2/18

      Unserer Erfahrungen nach fahren viele Piloten eine Reifenklasse zu sportlich. Sie nutzen also
      für die lockere Tour auf der Landstraße einen Hypersportreifen, obwohl ein Tourensport Gummi
      völlig ausreicht und bei normaler Fahrweise sogar besser funktionieren kann.

      Umgekehrt gehen wir bei Reifentests durchaus auch mal mit Tourensportreifen auf die Rennstrecke
      und es ist erstaunlich, wie viel diese Alltagsreifen dabei kurzfristig leisten.

      Wer gar auf Rennreifen mit Straßenzulassung setzt, um auf der Landstraße zu fahren, der gibt in
      der Regel viel Geld für weniger Funktion aus. Denn je sportlicher der Reifen, desto weiter oben liegt
      sein Temperaturfenster. Unter Umständen wird er auf der Straße gar nicht warm genug - speziell
      im feucht kühlen Deutschland.

      In den meisten Fällen dürfte man mit einem aktuellen Tourensportreifen im StVO- Bereich also
      sehr gut bedient und sicher unterwegs sein.
      Ich habe so Hunger, das ich vor lauter Durst gar nicht weiss
      was ich rauchen soll. So müde bin ich. :hüpf:
    • guzziro schrieb:

      Hier mal ein Auszug aus der "Motorrad News" 2/18

      Unserer Erfahrungen nach fahren viele Piloten eine Reifenklasse zu sportlich. Sie nutzen also
      für die lockere Tour auf der Landstraße einen Hypersportreifen, obwohl ein Tourensport Gummi
      völlig ausreicht und bei normaler Fahrweise sogar besser funktionieren kann.

      Umgekehrt gehen wir bei Reifentests durchaus auch mal mit Tourensportreifen auf die Rennstrecke
      und es ist erstaunlich, wie viel diese Alltagsreifen dabei kurzfristig leisten.

      Wer gar auf Rennreifen mit Straßenzulassung setzt, um auf der Landstraße zu fahren, der gibt in
      der Regel viel Geld für weniger Funktion aus. Denn je sportlicher der Reifen, desto weiter oben liegt
      sein Temperaturfenster. Unter Umständen wird er auf der Straße gar nicht warm genug - speziell
      im feucht kühlen Deutschland.

      In den meisten Fällen dürfte man mit einem aktuellen Tourensportreifen im StVO- Bereich also
      sehr gut bedient und sicher unterwegs sein.

      Das war der Hintergrund meiner Frage ...... wenn nämlich jemand 2.000 km in zwei Jahren schafft, dann finde ich es bedenklich wenn er meint sportlich unterwegs sein zu müssen. Aber nix für ungut, muß jeder selber wissen und will da Pfeili auch nicht auf die Füße treten. :bussi:
    • Du trittst mir nicht auf die Füße.
      Nur Anfang der 90er waren Tourenreifen nicht da wo sie heute sind.
      Ich werde es wohl noch mal überdenken und vielleicht den aktuellen RA aufziehen lassen.
      Michelin ist nicht so meins.
      Sonst finde ich die Bridgestone T30 interessant.
      Honda CBR1000F SC24, Bj. 1993, 25,5 Tml

      Honda Accord CL7, Bj. 2005, 130 Tkm

      WENN DU SIE MIT WISSEN NICHT ÜBERZEUGEN KANNST, VERWIRRE SIE MIT SCHWACHSINN
      ACH ÜBRIGENS: ES GIBT EINE SELBSTHILFE - GRUPPE FÜR LEUTE DIE MIT MIR ZU TUN HATTEN ..... !!!!
    • Pfeili schrieb:

      Du trittst mir nicht auf die Füße.
      Nur Anfang der 90er waren Tourenreifen nicht da wo sie heute sind.
      Ich werde es wohl noch mal überdenken und vielleicht den aktuellen RA aufziehen lassen.
      Michelin ist nicht so meins.
      Sonst finde ich die Bridgestone T30 interessant.
      Puuhh, da bin ich aber froh!

      Auch wenn Du sagst, daß Für Dich das Nässeverhalten nicht so im Vordergrund steht - trotzdem daran denken .... wie schnell kommt man auf der Rückfahrt von einer Tour in den Regen rein ....
      Und auch deshalb ist der T 30 nicht unbedingt die erste Wahl.
      Im Tourenreifensegment hat sich im Laufe der Jahre viel getan. Mit dem Angel GT z.B. und auch mit den anderen kommst Du runter bis es kratzt wenn es denn sein muß.
    • Alles schön geschrieben von euch.
      Grundsätzlich bin ich zum Bridgestone Fan gezwungen worden durch die SC 21 und muss es dabei auch belassen.
      Bei der CB werde ich ggf. zum CRA wechseln, aber hat noch etwas Zeit, denn das Profil der BT 16 ist noch sehr gut.

      Wie hat mir mal einer gesagt: Was nützt der beste Reifen, wenn dir einer ein Schippchen Sand vor die Füße wirft?

      VG.
      Martin
    • Das Rastenkratzen geht mit dem RA2 auch.
      Und im Regen fahre ich eh sehr vorsichtig.
      Was das fahrkönnen angeht, mache ich regelregelmäßig Trainings.
      Sowas hilft nicht nur dem können, sondern auch dem Vertrauen in sich und dem Motorrad.
      Honda CBR1000F SC24, Bj. 1993, 25,5 Tml

      Honda Accord CL7, Bj. 2005, 130 Tkm

      WENN DU SIE MIT WISSEN NICHT ÜBERZEUGEN KANNST, VERWIRRE SIE MIT SCHWACHSINN
      ACH ÜBRIGENS: ES GIBT EINE SELBSTHILFE - GRUPPE FÜR LEUTE DIE MIT MIR ZU TUN HATTEN ..... !!!!
    • Pfeili schrieb:

      Das Rastenkratzen geht mit dem RA2 auch.
      Und im Regen fahre ich eh sehr vorsichtig.
      Was das fahrkönnen angeht, mache ich regelregelmäßig Trainings.
      Sowas hilft nicht nur dem können, sondern auch dem Vertrauen in sich und dem Motorrad.
      Klugscheißermodus an:

      Der Mensch ist von der Evolution her nicht für hohe Geschwindigkeiten und Schräglagen geschaffen - er ist aber lernfähig!
      D.h., daß alle nicht natürlichen Verhaltensweisen und vorhandene Anlagen, durch entsprechendes Training erlernt werden müssen. Ohne ständiges Training verliert man aber wieder schnell das Erlernte. Durch
      die zurückgelegten Kilometer werden diese Fähigkeiten trainiert. Mit den Kilometern erfährt man häufiger Situationen die nicht alltäglich sind und die richtige Reaktion geht dann irgendwann in Fleisch und Blut über.

      Mit Situationen von überraschend auftretenden Sand, Schlaglöcher, Wildwechsel, mißachten der Vorfahrt, plötzliches abbremsen des Vordermanns, ausscheren ohne sich umzuschauen u.s.w. ist man innerhalb
      einer zurückgelegten Strecke von 10.000 km häufiger konfrontiert als wenn man eben nur 3.000 km fahren würde. Durch die zurückgelegten km werden die Sinne entsprechend trainiert und man bewältigt u.U. viele
      Situationen durch instinktive Reaktionen und Verhaltensweisen die letztendlich das überleben wahrscheinlicher machen. Diese Fähigkeiten erwirbt man eben nur so.

      Fahrsicherheitstrainings, Rennstreckentraining, Kurventraining, Bremsen, Ausweichen und Offroad sind dabei sinnvolle Ergänzungen. Sie machen die Leute darauf aufmerksam auf was sie beim Fahren zu achten haben und vermitteln dabei auch manche Erkenntnisse. Und genau das muß man dann beim normalen Fahrbetrieb wieder abrufen und im Verlauf vieler km trainieren.
      Nicht umsonst hat man schon oft von vielen bekannten Rennfahrern bei Reportagen gehört, daß sie lieber auf den Rennstrecke sind und kaum im normalen Straßenverkehr fahren weil es ihnen dort zu gefährlich ist - sie kommen zeitlich viel zu selten dazu dort zu fahren.
      Jedes Training ist sinnvoll und man sollte sowas mehrfach im Jahr machen. Wenn man es kann und weiß worauf es ankommt ..... kann man es auch für sich selber trainieren.

      Aussagen von manchen anderen Leuten, wie: Ich fahre defensiv, langsam und vorsichtig, habe mir deswegen auch was gemütliches gekauft, sind kontraproduktiv. Die eigene defensive Fahrweise hat keinerlei Auswirkungen auf die Fehler die Andere machen und auf die man selber instinktiv und richtig reagieren muß um oben zu bleiben.

      Klugscheißermodus aus.
    • Das ist richtig.
      Ich weiß auch, dass ich nicht das Fahrkönnen eines Vielffahrers habe.
      Ich möchte dieses Jahr auch wieder mehr fahren.
      Das Problem ist, das meine Freundin angst hat mitzufahren.
      Honda CBR1000F SC24, Bj. 1993, 25,5 Tml

      Honda Accord CL7, Bj. 2005, 130 Tkm

      WENN DU SIE MIT WISSEN NICHT ÜBERZEUGEN KANNST, VERWIRRE SIE MIT SCHWACHSINN
      ACH ÜBRIGENS: ES GIBT EINE SELBSTHILFE - GRUPPE FÜR LEUTE DIE MIT MIR ZU TUN HATTEN ..... !!!!
    • Ich habe nicht vor Druck aufzubauen.
      Ich werde diesen Sommer daran arbeiten.
      Ihren Sohn bekomme ich schneller dazu.
      Honda CBR1000F SC24, Bj. 1993, 25,5 Tml

      Honda Accord CL7, Bj. 2005, 130 Tkm

      WENN DU SIE MIT WISSEN NICHT ÜBERZEUGEN KANNST, VERWIRRE SIE MIT SCHWACHSINN
      ACH ÜBRIGENS: ES GIBT EINE SELBSTHILFE - GRUPPE FÜR LEUTE DIE MIT MIR ZU TUN HATTEN ..... !!!!
    • Hallo,
      Ich werde niemals jemand bearbeiten auf ein Motorrad zu steigen, denn diese Verantwortung möchte ich nicht übernehmen, nicht einmal für einen Ausflug.
      Habe einmal diese Erfahrung / Selbstvorwürfe machen müssen - nie mehr.
      Und ich bin heilfroh das meine Kinder nicht das Motorradinteresse haben wie ich.
      Meine Eltern kann ich mittlerweile verstehen.
      Aber den Spass lass ich mir trotz dem nicht nehmen :zwinker: :-D
      Vg.
      Martin
    • Pfeili schrieb:

      Das Rastenkratzen geht mit dem RA2 auch.
      Und im Regen fahre ich eh sehr vorsichtig.
      Was das fahrkönnen angeht, mache ich regelregelmäßig Trainings.
      Sowas hilft nicht nur dem können, sondern auch dem Vertrauen in sich und das Motorrad

      Nobbe schrieb:

      Auch wenn Du sagst, daß Für Dich das Nässeverhalten nicht so im Vordergrund steht - trotzdem daran denken .... wie schnell kommt man auf der Rückfahrt von einer Tour in den Regen rein ....
      Und auch deshalb ist der T 30 nicht unbedingt die erste Wahl.
      Im Tourenreifensegment hat sich im Laufe der Jahre viel getan. Mit dem Angel GT z.B. und auch mit den anderen kommst Du runter bis es kratzt wenn es denn sein muß.

      Also ich kann dir auch nur den Angel GT empfehlen, ist ein Top Reifen in allen Lagen, ob gemütlich touren oder auch mal sportlich unterwegs sein, der kann das alles.
      zum Thema kante: den Angel GT kannst du so schräg fahren das du sogar am Vorderreifen die Kante erwischst wenn du es willst...
      und das Nassverhalten ist bei dem Reifen auch super. Selbst zum Ende hin immer noch gut zu handlen im Trockenen und im Nassen.
      ich hab jetzt mindestens den 6 Satz drauf.
      der Weg ist das Ziel

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von DLE GRENZGÄNGER ()

    • Ich meinte mit bearbeiten nicht, das ich sie ständig nerve damit.
      Ich habe die Hoffnung, dass sie von selber ankommt und mal mitfahren möchte.
      Dann wird es auch nur eine kurze Testrunde.
      Honda CBR1000F SC24, Bj. 1993, 25,5 Tml

      Honda Accord CL7, Bj. 2005, 130 Tkm

      WENN DU SIE MIT WISSEN NICHT ÜBERZEUGEN KANNST, VERWIRRE SIE MIT SCHWACHSINN
      ACH ÜBRIGENS: ES GIBT EINE SELBSTHILFE - GRUPPE FÜR LEUTE DIE MIT MIR ZU TUN HATTEN ..... !!!!