Beiträge von dico

    Es ist keine Zeiterscheinung, dass es Leute gibt, die meinen, die Anderen erziehen zu müssen.


    Meiner Erfahrung nach war das in den 70-80ern noch schlimmer. Bin damals regelmäßig mit div. Bikes nach Stuttgart, immer munter zwischen den Autos durch. Dabei wurde regelmäßig von frustrierten Autofahrer im Stau die Spur dicht gemacht, einmal hat mich sogar Einer gegen ein anderes Auto gedrückt (mit Kontakt, aber ohne Folgen), ein LKW-Fahrer hat die Tür vor mir aufgerissen, um mich zu stoppen, vergeblich, hab mich einfach geduckt, auf der Autobahn wurde ich von einem Autofahrer gejagt, der mich trotz seiner wilden Links-Rechts Wechsel nicht vom Überholen abhalten konnte und dann mit blockierenden Rädern an mir vorbeirutschte, als ich dann schlagartig die Ausfahrt nahm...es gab viele unschöne Situationen, aus heutiger Sicht. Damals ging ich keiner Provokation aus dem Weg...

    Also ich fands damals wesentlich heftiger auf den Straßen.

    Gut, man wird natürlich mit den Jahren selber ruhiger und (meistens ;-) ) besonnener.

    Und zu dem Fall, wenn man quasi eingebremst wird, mach ich das heute so: erstmal ne Weile beobachten und abwarten, wenn es der Vordermann übertreibt und keine legale Überholmöglichkeit in Aussicht steht, der Fahrer alleine ist, dann ist illegal auch mal schexxegal. Bevor ich mich aufrege oder jemanden nötige ist das der enspanntere Weg. Bei einer Anzeige (auch schon passiert), steht Aussage gegen Aussage.

    Für die Autobahn hat sich folgende Methode bewährt: sturen Linksfahrern einfach auf der rechten Spur näher kommen, nicht überholen (ist ja strafbar :-), sondern sich nur leicht nach hinten versetzt neben das Fahrzeug setzen und das beibehalten. Dem Fahrer-in wird das schnell unangenehm, weil er dann Angst bekommt, nicht mehr auf die rechte Fahrbahn zu kommen, wenn ER/SIe es will, um z.B. die Autobahn zu verlassen; I.d.R. entschließt sich der Fahrer dann doch bald, die linke Spur frei zu geben.

    Dicht auffahren mit Lichthupe ist absolut NICHT zu empfehlen: erstens ist es Nötigung, zweitens provoziert man Gegenreaktionen (bremsen, noch mehr blockieren, Beleidigungen) und drittens ist es einfach gefährlich.


    Was mich heute eher stört: die Durchschnittsgeschwindigkeiten sind enorm gesunken, zeigen auch die Autorechner. Wenn auf Langstrecke Autobahn früher noch 120-140 möglich waren, muss man heute mit 80km/h Durchschnitt schon zufrieden sein. Landstraße/Stadt liegt der Schnitt heute unter 40km/h, selbst wenn man Limits großzügig auslegt. Aber wenn mal hier im Süden kein Tempo 70/60/50 -Schild steht, fährt eben der Vordermann nur 60 oder weniger. Wo man überholen könnte, wird ein Überholverbot aufgestellt. Es gab ja vielleicht mal einen Unfall oder es könnte einer passieren, und da will die Behörde ja nachweisen, dass man etwas unternommen hat.

    In Bayern sieht es da jedenfalls besser aus, da läßt es sich etwas freier und entspannter fahren.


    Ich merk grad, ich labber zuviel, hat sich wohl durch längere Abwesenheit zuviel aufgestaut :rolleyes2:

    Ich weiß ja jetzt nicht, aus was für einem Material die Verkleidung ist, da ich die XX hab; wenn es ABS WÄRE, könnte man es mit Tangit (PVC-Kleber von Henkel aus dem Sanitärbereich) kleben, der macht eine Kaltverschweißung. Hab damit auch meine alten Koffer, die Risse hatten, geklebt. Hält schon seit Jahren.

    Hab grad auch das Video gesehen. Schon urig, wie der Gelbe fährt. Mir ist aber auch aufgefallen, dass der wohl mehr am Limit fährt, wie die Anderen, zumindest ist im einmal der Reifen weggerutscht.

    Mit den Reifen ist da so ne Sache, manche Dinge erstaunen mich immer noch. War im August mit ein paar Freunden am Hantennjoch, Einer fuhr mit ner Honda Varadero hinter meiner Suzuki. Ich hab ja den Roadtec Z8 drauf, der Honda Fahrer hatte Heidenau Stollenreifen, genaue Bezeichnung nicht bekannt.

    Wir fuhren, na ja eigentlich heizten wir die engen Kurven hoch (morgens unter der Woche, Strecke war weitgehend frei), und obwohl ich manchmal beim Kurvenausgang mit schmierendem Hinterrad kämpfte, hatte der Heidenau-Fahrer keine Probleme, in den Kurven immer dran zu bleiben.

    Hab mit ihm dann drüber gesprochen, weil es mich wunderte. Er kaufte die Reifen eigentlich nur, weil er eine lange Urlaubstour machen wollte, wegen der Haltbarkeit, war dann aber über die Haftung so begeistert, dass er wohl dabei bleiben wird, und das als routinierter Pässefahrer, der in Bayern nahe dieser Strecken wohnt.

    Viel Arbeit und Hitze haben mich auch vorübergehend in den Pausenmodus hier versetzt. Meld mich auch mal wieder, bin ja auch schon Jahrzehnte Biker. Ich muss sagen, ich bin auch nicht mehr so schnell und sicher unterwegs wie zu meinen besten Jahren, fahre derzeit, nach einem guten Jahresstart, einfach zu wenig bis gar nicht, Wird sich aber hoffentlich bald wieder ändern.

    Gutes Fahren ist wirklich "Erfahrungssache", punktum. Da hilfts auch nicht viel, wenn man mal früher viel gefahren ist, und nun nur noch 1-3000km/Jahr unterwegs ist. Klar, ne Basis bleibt, aber das sichere Fahrgefühl brauch regelmäßiges Training. Es kommt aber auch schnell wieder zurück; nach 3 Tagen Vogesen fühlt man sich wieder auch dem Hobel zu Hause und auch bei zügiger Fahrt wieder sicher. Meine Erfahrung.


    Nobbe

    Danke fürs Zusenden des T-Shrts!

    Gabel überholt und einbaufertig. Hab mir noch vorher für gut 50€ einen Eintreiber (BGS 8895) gegönnt, mit dem war es ein Kinderspiel, die Simmeringe beschädigungsfrei und unverkantet einzusetzen. Werkstatthandbuch hat auch gute Dienste geleistet.

    Am WE sind dann dran:

    - Bremsleitungen komplettieren und entlüften

    - Bremsbeläge erneuern

    - Räder mit neuen Reifen wieder einbauen

    - Lenkeranpassung mit Adapter

    - Nächste Woche dann TÜV.

    Aktuell dazu: habe mir vor 2 Wochen ne neue Textiljacke gekauft, weil für ein langes Wochenende wechselhaftes Wetter angesagt war, und meine 7 Jahre alte Textiljacke von Polo nach 10 min. schon Wasser durchläßt und Riße hatte.

    Jacke war ne Büse Highland, die sich bei der Anfahrt mit zeitweise leichtem bis starkem Regen sogleich bewährte. Bei Temperaturen um die 20° +/-3 war sie ne gute Wahl, angenehmes Fahrgefühl, Wärmefutter war aber schon draußen, da sonst zu warm.

    Vorteile: Gut anzuziehen, Temporärer Regen (max. 30 min, am Stück) wird abgehalten, angenehmer, weicher Kragen, gute Bewegungsfreiheit, wirkt wertig.

    Nachteil: ab 25°C aufwärts zu warm. Solange man fährt, helfen die Ventilationsöffnungen noch etwas, bei langsamer Fahrt oder stehend dann wirkungslos. Evt. könnte man noch die Membranen rausmachen, habe ich aber nicht getestet.

    Bestätigt aber meine bisherigen Erfahrungen: bei kühlem oder wechselhaftem Wetter Textil, bei gutem Wetter Leder oder im Hochsommer spezielle Sommerjacke. Bikerjeans geht von 14 - 35°C, sehr angenehm, kurze Regenschauer auch kein Problem.

    Mach ich :-)

    War schon beim Händler, das Mädel hatte mir damals zwar die richtige Nummer auf die Rechnung gesetzt, aber das falsche Teil eingepackt. Und ich hatte meine Aufmerksamkeit wohl auch da wo sie nicht hingehörte;-)

    Das richtige Teil war heut nicht da, wird bestellt, bekomme dann ne SMS, kann es dann holen oder zuschicken lassen. Aber eigentlich fahr ich gern hin:-)

    Kostenloses Kettenspray gabs auch noch als Entschädigung dazu.

    Nachdem sich vor einer Woche auch die Suzi mir verlorenem Kettenritzel auf der Autobahn aus dem Fuhrpark der funktionstüchtigen Fahrzeuge verabschiedet hat, und nun auch mein alter Omega vorgestern wohl einem Nager zu Opfer fiel, steht jetzt nur noch ein fahrbereites Fahrzeug zur Verfügung. Zeit, diesen Zustand zu ändern :-)

    Hab heute die Gabel der XX zerlegt, um endlich die Revision der gabel durchzuführen. Hat soweit gut geklappt, allerdings bin ich grad ins Stocken geraten. Der als Schieberbuchse (slider-bushing) bezeichnete Ring sah mir dünner aus wie das Orginal. Nachgemessen, tatsächlich nur 1mm dick, das Orginal 2mm. Entsprechend auch der Außendurchmesser nur 45 statt 47 mm. Kann mir nicht vorstellen, das dies ok ist. Der untere Ring (fork pipe bushing) ist aber passend und hat die Nr. 51415-MBW-E11

    Hat mir Honda da was Falsches gegeben?

    Fahrzeug: XX BJ. 2002, Showa-Gabel, Nr auf dem Ersatzteil: 51415-MCF-003

    Wer hat da Erfahrung oder genaues Wissen zur Teileliste?

    Klingt ja gut. Habe meine XX jetzt mit Angel GT II besohlt, dauert nur noch ein Weilchen mangels Zeit, bis ich es testen kann.

    War nämlich von dem Verhalten der XX etwas enttäuscht, obwohl moderneres Fahrwerk und etwas leichter wie die Suzi ließ sie es an Handlichkeit etwas fehlen, mit dem Michelin Road 3, entgegen der Testberichte über diesen Reifen.

    Bin echt auf die Testfahrten nach dem Umbau gespannt.

    Ein paar Leute im Forum und ein Freund haben die Bandit. Die haben auch andere Bikes, auch z.B. ne GS. Fahren die Bandit gerne, weil sie unkompliziert in jeder Beziehung ist und sich einfach gut fährt.

    An Druck mangelt es bestimmt nicht, auch wenn Einer von Ihnen auf 130PS Vater-Kit aufgerüstet hat.

    Und ja, Suzukis sind nicht so hochwertig verarbeitet wie Hondas, aber dennoch sehr zuverlässig und langlebig.

    Ist halt kein feuriger Italiener, kein Supersportler,...einfach nur ein gutes Allroundbike.

    Hab ja quasi das Vorgängermodell und bisher (82.000km) noch keine größeren Schäden gehabt, die Motoren sind allemal für weit über 100.000km gut.

    Aber selber fahren ist immer besser....

    Wenn man mal anfängt zu schrauben...

    Hab heut das Vorderrad ausgebaut zwecks Reifenwechsel, dabei gesehen:

    1. Simmering muss schon länger inkontinent sein, Bremse ist gleichmäßig mit dünnem Ölfilm überzogen, auf die Scheibe scheint es noch nicht gekommen zu sein.

    2. Bremsbelag runtergefahren. Erst die eine Seite gesehen, dachte, geht grad noch. Andere Seite jedoch so gut wie schon auf Metall.

    Gleich neue bestellt, Sinter von TRW/Lucas. Hoffe, Louis hat die Richtigen ausgespuckt für die SC35. Vorsichtshalber auch gleich für hinten, da muss ich auch noch Reifen wechslen und kontrollieren.

    V: MCB 704SV (2x) H: MCB 705 SH (Ich weiß jetzt, was V und H bedeutet :-) )

    Ebenso noch Gabelöl zum Nachfüllen (SAE 10). Werde einfach oben die Stopfen aufmachen und gucken, dass beide den gleichen Ölstand haben.


    Und ich dachte, die Maschine wäre vom Vorbesitzer regelmäßig gepflegt worden, jedenfall ließ das Serviceheft das erwarten. Zweifel bekam ich aber schon bei der Kettenkontrolle, kurz nach dem Kauf: zu locker und zu dreckig, aber wohl noch nicht alt. Jedenfalls war der Spanner noch ziemlich weit vorne...


    edit: Bleibt erst mal alles so (Avatar), da nicht alle Teile eingetroffen sind. Jetzt kann ich auch noch in Ruhe die Gabelrohre ausbauen...

    Also, jetzt neuer Stand:

    Hab nach hartnäckigen Versuchen beide Händler erreicht:

    Einer (Trinkner) empfiehlt bei dem Kilometerstand (61.000) komplette Revision mit Gleitringen, das Ganze zum stolzen Preis von ca. 400€. Aber kein Termin die nächsten 2 Wochen. Hat die Teile aber auf Lager,

    Der Andere (Benedini) hätte es evt. die Woche noch geschafft, war aber nicht sicher, da er die Teile nicht auf Lager hat. Dafür wäre er wohl 100€ günstiger.


    Werde es daher erst mal lassen, den Tipp mit dem Spray versuchen und um das Standrohr oben saugfähiges Material kleben, das evt. austretendes Öl aufsaugt. Gabel wird dann später zur Überholung abgegeben.

    Bei der Suzi ist das in Frankreich passiert, die hat aber, fast schlagartig, heftig geölt, mußte den Holm mit Verbandsstoff umwickeln, da das Öl schon auf Reifen und Bremsscheibe tropfte.


    Stellt sich noch die Frage des Öls: kommt natürlich drauf an, wieviel schon raus ist, dürfte aber noch nicht allzuviel sein. Nur irgendwann wirds ja wohl unsymetrisch mit der Dämpfung...

    Hab mir neue Reifen für die XX bestellt, diesmal versuche ich den GT II. In der Freigabe von Pirelli wird vorne der 120/70er als GT II FR. bezeichnet, hinten mit 180/55 als GT II A.

    Soweit ich herausgefunden habe, steht dass A wohl für "verstärkt". FR hab ich nix gefunden, scheint aber wohl die Normalausführung zu sein. Weiß da jemand mehr?:?:

    Danke für eure Antworten.

    Tja, scheint wirklich ein Problem zu sein mit den Händlern. Bin bisher nicht mal telefonisch zu einem der 2 Händler im Umkreis von 30km durchgedrungen. Mal sehen, ob ichs erst mal doch lasse oder die Teile bestelle und es selber mache, wenn die Zeit langt. Hab es zwar schon bei anderen bikes gemacht, hat aber nie solange gehalten, wie das Orginal, das i.d.R. mind. doppelt so lange hielt. Deshalb hab ich es auch bei der Suzi (70.000km) vor 2 Jahren lieber den Händler machen lassen. Angesichts des Zeitaufwands scheint mir das sinnvoller zu sein. Das hat mich damals zwar 180€ gekostet, war aber komplette Revision mit Gleitringen erneuern.


    Ach ja, welches Öl und wieviel muss denn in die Holme rein?

    Hab am WE angefangen, meine XX umzubauen ( (längere) Stahlflex vorne wg. Lenkererhöhung). Dabei habe ich gesehen, dass um den linken Simmering die Gabel verölt ist. Nicht so schlimm, dass es runtertropft, aber auch kein gutes Gefühl vor dem Treffen mit doch etlichen Kilometern.

    Da Verkleidung weg ist und die Räder eh ausgebaut werden (neue Reifen), wäre der Zeitpunkt geschickt, gleich die Standrohre auszubauen.

    Will aber den Simmering-Wechsel beim Händler machen lassen, auch aus Zeitproblemen. Hat jemand Erfahrung, was das beim Händler ungefähr kostet, wenn man die Rohre ausgebaut vorbei bringt? Mit Gabelölwechsel.

    Was grad dagegenspricht, ist allerdings das Timing: Bremsleitungen, Reifen und Gabelrohre, danach noch TÜV...das wird eine sportliche Herausforderung bis Donnerstag... :-)

    Also ich bin ja Metzeler-Fan, aber über die Michelin Road 4 und Angel GT hab ich bei meinen Bekannten auch nur Gutes gehört. Die Unterschiede in den Test sind auch so minimal, dass man guten Gewissens sagen kann, die sind alle sehr gut. Die zählen wohl die persönlichen Vorlieben (Komfort beim Abrollen, Lebensdauer , Handling, oder auch Preis und Verfügbarkeit) letztendlich mehr. Für Road 5 und GT II sind mir noch keine Erfahrungswerte bekannt. Auf meiner Suzi hab ich den Z8 drauf, prima Reifen, haftfreudig in jeder Lage, stabil, ordentliche Haltbarkeit (ca. 8000km), aber mit deutlichen Schwächen im Handling, wenn er vorne runtergefahren ist, da die Flanken (bei mir) zuerst das Profil verlieren. Auf der XX hab ich noch (vom Vorbesitzer) den Road 3 drauf, der mir nicht das notwendige Sicherheitsgefühl vermitteln konnte. Da werd ich wohl eher wieder Metzeler oder den GT versuchen.
    Übrigens; das von Onkel Hulle verlinkte Video von mopedreifen find ich sehr gut, vor allem zeigt es gut die Unterschiede zwischen Tourensport und Sportreifen auf.

    Na dann paßt das ja auch, dass deine Batterie nach 2 Wochen leer war. Bei 20mA Leckstrom sind das in 2 Wochen knapp 7Ah (Strom x Stunden), die sich verfleucht haben. Je nach Kapazität und Alter bleibt dann natürlich nicht mehr viel übrig; mit ca 25% Restkapazität (bei altersbedingten Verlusten) langts halt nicht mehr zum Starten.
    Gut dass sich der Aufwand in Grenzen hielt und die Kiste wieder ok ist.
    Auch in diesem Forum scheint ja die geballte Technik-Kapazität versammelt zu sein, gut zu wissen.
    Gibts eigentlich auch eine Rubrik, unter der man mal technische Fragen stellen könnte und dürfte, die nicht das Bike betreffen? Hab zwar grad keine, aber manchmal gibt einem ja z.B. das Auto oder der PC Rätsel auf...

    Muss auch mal meinen Senf dazu geben. Ich trauere den alten Zeiten nach, bin die ersten 10-20 Jahre Motorrad ohne große Schutzkleidung gefahren, klar, Helm, Handschuhe, feste Schuhe eigentlich immer. Aber im Sommer nur einfache Jeansjacke und Hose. Und es hat Spaß gemacht, man hat sich leicht und frei gefühlt...gut, ich war damals noch wesentlich leichter :-).
    Es waren aber auch meine wilden Jahre, anfangs Stürze im halb- bis Jahresrytmus, man ist mit 60km/h über Autos geflogen - ohne Verletzungen, mit 80 von der Straße runter ...nur leichte Schürfwunden, alles nur in Jeans. Später gabs dann auch die ersten Verletzungen, aber keine, wo man sagen konnte, bleibende Schäden wegen Jeans. Von daher konnte ich nix Schlechtes über die Jeans sagen.
    Aber...
    Erstens war man noch jung und flexibel, zweitens war man nur auf Landstraßen unterwegs, deren Kurven kaum Tempi über 100km/h zuließen.
    Und heute...man ist altersbedingt vorsichtiger und "panzert" sich minutenlang mit schwerer Schutzkleidung, ist dann noch schwerer, als man ohnehin schon ist, wird steif und unbeweglich. Gut, liegt vielleicht auch etwas am Alter, aber dennoch, die Fahrfreude ist da schon etwas eingetrübt. Mit Textilkleidung find ich es halt im Sommer bisweilen unerträglich, was die Konzentration und Fahrfreude erheblich einschränken kann.
    Ich bin daher in meiner Einstellung wieder etwas zurück gegangen, die Bikerjeans bietet Schutz und ist bei Wärme sehr angenehm. Als Jacke dann ne spezielle Sommerjacke (Textil), da friert man unter 26°C :-), oder ne leichte Lederjacke, die ist bei Hitze auch angenehmer.
    Bei Highspeed-Fahrten wäre der Schutz bei Stürzen gegenüber Leder natürlich zu gering, aber das Gleiche gilt auch für Textilkleidung, die bei den Tests auch nicht besser wie die guten Bikerjeans abschneiden.
    Und wenn ich mich immer auf das Schlimmstmögliche einstelle und mich bestmöglich schütze, müßte ich Tausende von Euros für Airbag-Kleidung etc. ausgeben und den Spaß verlieren. Oder gleich Auto fahren, das wäre noch sicherer!
    Motorradfahren ist nun mal gefährlich, am Besten schützen kann man sich aber immer noch mit wachem Geist und konzentrierter Fahrweise. Und auch dafür ist eine bequeme Kleidung manchmal besser wie ein "Panzer".

    Textilkleidung hat zwar den Vorteil, dass man auch mal im Regen fahren kann und sich das Ganze recht bequem trägt.
    Im Sommer meide ich aber Textilbekleidung, spätestens ab 28°C wird die hitzemäßig absolut lästig. Geht noch auf der Landstraße, aber spätestens Stadt oder Schleichfahrt (Stau) Sauna pur. Mag da sicher Unterschiede geben, manche, vor allem hochwertigere Kleidung mag da etwas besser sein, aber was ich so bei mir und Anderen erfahren habe, ist das größtenteils so.
    Ich find die Kombination Lederjacke und Bikerjeans recht gut, angenehmer vom Klima her, da atmungsaktiver, und ein guter Kompromiss in Sachen Sicherheit. Bikerjeans haben bei Sturz-Tests mind. so gut wie Textilhosen abgeschnitten.
    Wenn mal die 30°C und mehr anstehen, kommt die Sommerjacke dran, im Prinzip Textil-Leder, aber vorne mehr oder weniger nur Gitterstruktur, da friert man unter 26°C :-)
    Bei langanhaltendem Regen geben nach meiner Erfahrung irgendwann alle auf, außer Regenkombis. Textilkleidung wird vor allem mit zunehmendem Alter immer schlechter bzgl. Wasserdichtheit, da hilt auch Imprägnieren nicht mehr allzuviel.
    Nur die Stiefel (leichte Stiefel von Daytona) haben bisher alles perfekt gemeistert, von 10-35°C, absolut wasserdicht, luftig und bequem. Wenn nur alle Kleidungsstücke so wären....

    Soweit ich noch weiß, gabs das letzte Mal über 160.000 Unterschriften. Wurde auch als Petition angenommen, aber eine Änderung der Gesetze abgelehnt. Sind halt die bösen Biker, denen darf man sowas nicht erlauben....
    Warum ein Auto ein Motorrad im Überholverbot überholen darf aber nicht andersrum, ist für mich auch nicht nachvollziehbar. Der Platzbedarf ist der Gleiche.

    Aber was Schönes hat die ganze Eintragerei auch: bei einem kurzen Abstecker mit unseren Bikes (2xstark umgebaute GSFX, 1x Bandit mit nicht eingetragenem Chip-Tuning) in die Schweiz kamen wir in ein Kontrolle, speziell für Bikes. Der fragende Gesichtsausdruck der jungen weiblichen Polizistin nach einem Blick in meine Papiere war köstlich. Hilfesuchend sah sie immer wieder auf die Papiere, das Bike und ihren älteren Kollegen, bis sich dieser erbarmte und mit ihr Punkt für Punkt der Eintragungen abarbeitete. Fand ich ganz unterhaltsam.
    Sind aber ohne Probleme durch gekommen.

    @Nobbe
    Ich denke, der Prüfer hat noch andere Möglichkeiten. Als ich bei der GSXF (16")auf die Räder (17") und Bremsen der GSXR umbauen wollte, hab ich erst mal nach einem willigen (und fähigen!) Prüfer rum telefoniert und auch gefunden. Die eigentliche Prüfung mit Bremsen, Beschleunigen und Rüttelstrecke hat nur kurz gedauert, geprüft wurde hauptsächlich am Computer: der Prüfer verglich Traglast und andere technische Daten der GSXR mit den GSXF-Rädern. Als der Vergleich keine Überschreitung der Limits ergab, stand der Eintragung auch ohne Hochgeschwindigkeitstest nichts mehr im Wege.
    Macht aber nicht Jeder, Standardantwort der meisten Prüfer bei der Anfrage war: "da brauchen wir eine Unbedenklichkeitsbescheinigung von Suzuki!". Na die haben bestinmt anderes zu tun...
    Damals hat sich der Aufwand gelohnt, endlich moderne Reifen zu bekommen und auch das Fahrwerk und die Bremsen waren deutlich besser. Ist ja zum Glück bei der Honda nicht nötig.

    Vergaser reinigen ist ja immer Definitionssache. Für mich wars anfangs nur Kammern ausleeren und ausspülen und Vergaserreiniger in den Tank. Hat aber alles nicht viel gebracht. Erst komplett zerlegen und alle Teile ne Stunde schallen brachte dann bei meine Suzi 1100 damals die Wende, siehe Diagramm: Grün war nach dem Schallen, der Rest vorher.


    Leistungskurve DIN.jpg

    Muss denn im Teilegutachten das Bike unbedingt aufgeführt sein? Bei der ABE ja, aber meines Wissens hat der TÜV bei mir auch schon Sachen eingetragen, wo mein Modell nicht draufstand. Das Teilegutachten bestätgit doch nur die generelle Eignung des anzubauenden Teils; wenn das Modell aufgeführt ist, kann man davon ausgehen, dass alles paßt, ansonsten muss das Bike eben angepasst werden. Gibt immer ein paar Punkte im Teilegutachten, die halt beim Einbau beachtet werden sollten, wie z.B. Freigängikeit des Lenkers, etc...
    Bei meine XX (Nachrüstung Superbike-Lenker) war z.B. die Brücke für mein Modell aufgeführt, der Lenker jedoch nicht. Gab aber keine Probleme bei der TÜV-Eintragung, eher schon beim Anbau, da die Bremsleitung spannt. Stört mich bis heute, deshalb liegt schon ein Satz Stahlflex mit verlängerten Schläuche bereit, und das sind verdammt viele Schläuche !!!

    Hab ich bei meinen Kisten auch schon das Eine oder andere Mal gehabt. Hab mir dann immer nen gebrauchten Bremssattel günstig als Ersatz gekauft und getauscht. Das Problemkind dann bei Gelegeheit in aller Ruhe zerlegt und mit Reparatursatz (Dichtung mit neuem Kolben) eingebaut. An den alten Kolben habe ich eigentlich nie so richtig einen Schaden feststellen können. der das Klemmen nachvollziehen ließ.
    Am Besten waren die Bremssättel, die erst mal wieder mit viel Kraft zurück gedrückt werden konnten, dann aber bei der Probefahrt nach dem ersten Bremsen stetig automatisch die Bremskraft bis zum Stillstand erhöhten...bei entsprechender Wärmeentwicklung. Da steht man dann mit nem blockierten Rad in der Landschaft...

    Der alte Kraftstoff konnte kein Wasser aufnehmen. Insofern ist E5 oder E10 sogar erstmal besser, da er die Feuchtigkeit aufnehmen und unschädlich machen kann. Allerdings:
    "Wird aber eine gewisse Feuchtigkeitsmenge überschritten, so fällt sie zusammen mit dem gesamten Ethanol aus dem Ottokraftstoff heraus und bildet am Tankboden eine stark korrosive Wasser-Alkohol-Mischphase. Der darüberstehende, nun ethanolfreie Ottokraftstoff leidet auch. Durch den Verlust des Ethanols sinkt seine Klopffestigkeit und birgt somit die Gefahr ernster Motorschäden in sich." (Aussage ARAL).
    Unter bestimmten Bedingungen (z.B. Druck) greift das Ethanol auch Aluminium und Elastomere (Dichtungen) verstärkt an.
    Der Ratschlag, der oben schon öfters gennant wurde, den Tank im Winter voll zu halten, ist auf jeden Fall sinnvoll; dann kann auch nicht mehr viel Luft und Feuchtigkeit aufgenommen werden.
    Steht die Maschine aber so jahrelang im Freien rum, wird das auch nix mehr helfen.
    smilie_car_013.gif

    Wichtiger wäre ja die Batteriespannung beim Starten. Ne Batterie kann ja 12-13V haben und trotzdem malad sein, sprich zu wenig Restkapazität (oder Elektrolyt).
    Wenn du einen Spannungsmesser an die Batterie anschließt, und die Spannung beim Orgeln beobachtest, kannst du mehr über die Batterie sagen.
    Sinkt die Spannung dabei deutlich unter 11V , dürfte das ein Hinweis auf Schwächen der Batterie sein, und es mit externer Starthilfe versuchen. Wenn nicht, kannst du sie als Fehlerquelle ausschließen.